11. April 2018 - ABBRUCHSTIMMUNG IN DEUTSCHLAND

Aktueller Artikel in der Basler Zeitung

 

26. März 2018 - ANKÜNDIGUNG

Mitgliederversammlung

Montag, 23. April 2018 um 20.00 Uhr

im Rest. Rössli, Heistrich

 

6. Dezember 2017 - GEMEINDEVERSAMMLUNG VOM 2. DEZEMBER - EIN RÜCKBLICK

 „An der Gemeindeversammlung bewegte vor allem das Windenergieprojekt die Stimmberechtigten.“ Dies war am Montag im Lead des Artikels in der Berner Zeitung zum Thema zu lesen. In der Tat war die Ablehnung eines allfälligen Windindustrie-Projekts in der Gemeinde  deutlich spürbar. Auf der Tagesordnung der Gemeindeversammlung war einmal mehr keine Orientierung über die Windpark-Pläne vorgesehen, obwohl im Budget die nächsten zwei Jahre je 20'000 Franken für die Nutzungsplanung, also die Umzonung von Landwirtschafts- oder Waldgebiet in eine Windindustriezone, vorgesehen ist. (Über diese Umzonung werden dann die Stimmbürger zu beschliessen haben). Seit nunmehr einem Jahr steht der Windmessmast auf der Mänziwilegg. Es liegt auf der Hand, dass die Bevölkerung nun im Rahmen der Gemeindeversammlung eine Zwischenbilanz erwartet hatte. Doch weit gefehlt. Die Gelegenheit, die Bürger zu informieren wurde einmal mehr verpasst. Man werde zu einem späteren Zeitpunkt in geeigneter Form informieren. Deshalb war es keine Überraschung, dass etliche Vechigerinnen und Vechiger das Wort verlangten.

 

Hier sei aus Platzgründen stellvertretend nur ein Votum, scharfsinnig und gespickt mit einer Prise Humor, erwähnt, das mit den Fragen schloss: „In welcher Phase befindet sich das Projekt genau? Ich frage mich, was führt der Gemeinderat im Schilt?“ Die Botschaft kam punktgenau an. Man könne noch gar nichts sagen, ausser dass die Messung grundsätzlich positiv sei, so Gemeindepräsident Walter Schilt, er führe nichts im Schilde: „Sag am besten du, Reto,“ reichte er den Ball weiter. Reto? Windpark-Projektleiter Reto Messerli der Planungsfirma Considerate AG aus Spiegel b. Bern war wie immer an der Gemeindeversammlung als Zuhörer anwesend. Ja, man könne zurzeit noch nichts sagen, Ende März sei es dann wohl soweit, so der Planer. Auf Nachhaken liess sich Messerli dann allerdings zu der Aussage verleiten, die Considerate AG habe sehr wohl nach acht Monaten Messung einen Zwischenbericht zu Handen des Gemeinderates verfasst . . . !?

(vergl. auch News vom 10. Juni 2017)

 

Wer an der Gemeindeversammlung nicht dabei war, hat zudem das „Gschichtli“ vom „Guggerzytli“ verpasst. Es war mehr als breites Schmunzeln und grossflächiger Applaus, die Tom Güggi für diese Einlage gewiss waren.

Die Gemeindeversammlung wurde fair und souverän vom Versammlungsleiter Hans Zoss geführt, der mehrmals darauf hinwies, dass die Würze die Demokratie ausmache. Der vorgebrachte Verbesserungsvorschlag, in Zukunft an Infoveranstaltungen und Gemeindeversammlungen bei Wortmeldungen Funkmikrofone herumzureichen, damit eine vereinfachte, effizientere und vor allem für alle gleichberechtigte Kommunikation möglich sei, wie heute an jeder Versammlung gang und gäbe, fand breite Zustimmung und wurde vom Versammlungsleiter auch in Aussicht gestellt.

 

Der anschliessende Gemeinde-Apéro bot Gelegenheit, sich auszutauschen. Gerade die vor kurzem in der Presse publizierte Studie einer Immobilienberatungsfirma, wo die Geistersiedlungen der Zukunft gebaut werden, offenbarte für Vechigen Ungemütliches und gab ebenso zu reden. Vechigen figuriert in diesem Ranking auf Platz 15 schweizweit von 1452 Gemeinden mit dem grössten Wohnungsleerstands-Risiko. Die Meinung: Mit der Aussicht auf einen Windindustrie-Park in der Gemeinde dürfte ein Podestplatz in Zukunft in Reichweite sein, war denn auch am Apéro mehr als einmal zu hören.

 

1. November 2017- STROMPREISKOLLAPS, IRRSINN DER DEUTSCHEN ENERGIEWENDE

Der Sturm „Herwart“ zeigt auf ernüchternde Weise die eklatanten Konstruktionsmängel der deutschen Energiewende. Der Stromkollaps am Wochenende mag zwar besonders krass ausgefallen sein. Doch negative Preise an den Strombörsen gehören in Deutschland inzwischen zum Energie-Alltag. Immer wenn die deutschen Solaranlagen oder Windräder mehr Energie produzieren, als gerade benötigt wird, es also zu einer Stromschwemme kommt, stürzen die Preise ab. Die Haushalte zahlen die Zeche. Lesen Sie topaktuell den Artikel in DIE WELT hier

 

20. September 2017 - ABSTÄNDE ZU WOHNSIEDLUNGEN WERDEN WEITER ERHÖHT

In Deutschland in NRW sollen neu 1500 m Mindestabstand zum Schutz der Bevölkerung gelten. In andern Bundesländern ist es bereits so oder die Vorschriften sind noch strenger (z. B. Bayern 10 x die Höhe des Windrades). Die Schweizer Windlobby lässt diese Entwicklung kalt. Mehr Infos hier.

 

12. Juli 2017 - FLUGSHOW DER BESONDEREN ART IM VECHIGER-WINDRICHTPLANGEBIET

Am 11. Juli konnten im Gebiet Chuenzberg - Gumihöhe 21 Rotmilane gezählt werden, die gemeinsam durch die Lüfte segelten und für ein besonderes Spektakel sorgten. Im gleichen Gebiet jagten zeitgleich 7 Turmfalken, 2 Bussarde und offenbar ein Baumfalkenpaar. Auch die Feldlerche ist auf der Gumihöhe heimisch. Sowohl Falke wie Lerche sind auf der roten Liste CH als potenziell gefährdet eingestuft. Der Rotmilan gar gilt auf der europ. roten Liste als gefährdet. Die Schweiz trägt für ihn eine besondere Verantwortung, da sein Bestand in den umliegenden Ländern stark rückläufig ist. Ganz im Gegensatz zu unserem Land, wo seine Lebensgrundlage noch intakt zu sein scheint und der Bestand zunimmt, … noch … ist es so. Er fühlt sich im Gebiet Vechigen besonders wohl. Der Rotmilan wie der Mäusebussard gelten als besonders Windpark sensible Vögel, übrigens gilt dies im Grunde für alle Greifvogel-Arten. Siehe auch Rubrik "Natur". Der Schweizer Vogelschutz birdlife.ch hat druckfrisch eine neue Broschüre herausgegeben, in der u. a. genügend grosse Abstände gemäss Helgoländer-Papier zu Horsten gefordert werden.

11. Juli 2017 - IN DEUTSCHLAND WERDEN DIE ABSTÄNDE VON WINDPARKS ZU WOHNSIEDLUNGEN WEITER ERHÖHT

Während Bayern bereits vor rund zwei Jahren die 10H-Regel eingeführt hat, dass heisst der Abstand zu Wohnbebauungen muss 10 mal der Höhe des Windrades entsprechen (also ca. 2 km), geht die Entwicklung nun auch in andern Bundesländern wie etwa in Hessen, Sachsen oder NRW (Die Welt: Kurzfilm und Artikel vom 10.7.17)  klar in diese Richtung.

 

10. Juni 2017 - DIE CONSIDERATE AG WEIGERT SICH, DIE MESSRESULTATE DES 1. HALBEN JAHRES BEKANNT ZU GEBEN

Letzten Dezember hat die Fimra Considerate AG, Spiegel b. Bern, die in Vechigen einen Windpark plant, auf der Mänziwilegg einen Messturm aufstellen lassen. Die Firma verweigert nun, nach einem halben Jahr Messdauer, auf schriftliche Anfrage hin die Kommunikation der in den ersten Monaten gemessenen Rohdaten. Die Begründung der Firma für die Geheimhaltung lautet: „aus unternehmerischen Gründen.“

 

7. Mai 2017 - BUND ZAHLT MILLIONEN AN WIND-LOBBY

Heute deckt die Sonntagszeitung auf, wie die öffentliche Meinung zur Windkraft vom Bundesamt für Energie BFE  beeinflusst wird. Zudem nimmt Chefredaktor Arthur Rutishauser in seinem Editorial einiges ins Visier, das schief läuft: Wenn es um Energie geht, wird hüben und drüben gelogen

 

24. April 2017 - ENERGIESTRATEGIE

Am 21. Mai hat das Schweizer Volk die Möglichkeit, zur Energiestrategie 2050 Stellung zu nehmen. Die Vorlage ist kompliziert und passt nicht in ein Schwarz/Weiss-Muster. Wer sich wirklich intensiv mit unserer Energieversorgung auseinandersetzt, dem fällt auf, dass die einfache Botschaft: "Wir wollen keine AKW's mehr, etwas für das Klima tun und deshalb setzen wir jetzt auf inländische erneuerbare Energie" so nicht aufgeht. So einfach ist es nicht, leider. Gegner und Befürworter kreuzen seit Wochen mit vielen Argumenten die Klingen. Dabei gibt es auf beiden Seiten vernünftige, gute und weniger einleuchtende Argumente. Einig kann man sich wohl sein, dass die Ausrichtung bis ins Jahr 2050 vermessen ist, wer weiss schon, wie sich unsere Welt dannzumal präsentieren wird? Auch betreffend Versorgungssicherheit, vor allem im Winterhalbjahr darf zurecht an der vorliegenden Strategie gezweifelt werden. Zudem darf auch der Streitpunkt der auf die Haushalte zukommenden Kosten bestimmt nicht ausser Acht gelassen werden.

Im Hinblick auf die Windenergie sei hier erwähnt, dass diese massiv (um die 1000 neue Grosswindenergieanlagen) ausgebaut werden soll, was in unserer kleinräumigen und zudem eher windarmen Schweiz problematisch ist und bleiben wird (diese Webseite gibt weitere Informationen dazu). Deshalb will die Vorlage Einsprachemöglichkeiten eindämmen und Verfahren verkürzen auf Kosten der betroffenen Menschen und von Natur- und Landschaftsschutz. Sollte das Stimmvolk die Energiestrategie nicht annehmen, heisst das keineswegs Stillstand, es kann davon ausgegangen werden, dass der Ausbau der Erneuerbaren verträglich fortschreiten wird und intelligente Massnahmen zur Energieeffizienz in unser Leben Einzug halten werden.

NZZ Kommentar zur Energiestrategie

BAZ online zur Energiewende

20 min.ch: Energiestrategie und Ausbau der Windenergie

 

1. März 2017 - BETONFUNDAMENT ALS HYPOTHEK FÜR GRUNDBESITZER

Ein aktueller Zeitungsartikel beleuchtet das Risiko, welches Grundeigentümer auf deren Terrain Windenergieanlagen gebaut werden, eingehen. In der Schweiz gibt es keine gesetzliche Regelung für den Rückbau der Windturbinentürme. Es könne ein böses Erwachen geben, wenn die finanziellen Folgen an den Landbesitzern hängen blieben, so der Journalist Alex Reichmuth nach seiner Recherche:

(Quelle: DIE WELTWOCHE 3/2017, mit fr. Genehmigung)

 

 

 

3. Januar 2017 - WINDTURBINE AUF DER MÄNZIWILEGG

Ein IG-Mitglied hat uns Bilder zugesandt. Gerne publizieren wir diese hier mit Dank an den Verfasser. Die Fotomontage gibt eine Idee der Dimension eines der geplanten Grosswindräder des Windparks, hier im Bereich der Mänziwilegg:

15. Dezember 2016 - DIE CONSIDERATE AG STELLT EINEN WINDMESSMAST AUF

Die Considerate AG aus Spiegel b. Bern hat sich erstmal durchgesetzt. Am 2. Dezember hat die Planungsfirma auf der Mänziwilegg einen 90 m hohen Windmessmast errichten lassen. Dies nachdem fünf Einsprachen von Anwohnern, davon eine Sammeleinsprache, abgelehnt worden sind und die Baubewilligung erteilt worden ist. (Einsprache berechtigt waren nur direkt Betroffene rund um den Mast, dabei ging es nur um Baurecht).

Es sei daran erinnert, dass die in Windenergieprojekten erfahrene BKW sechs Jahre lang bis Ende 2014 Messungen und Abklärungen im gleichen Gebiet vorgenommen hat und ein Windpark-Projekt als unwirtschaftlich und die Gegend als ungeeignet einstuft hatte.

Die Höhe des Messmasts gibt nun auch einen optischen Eindruck über die Höhe der geplanten Grosswindräder, welche rund 180 m, also doppelt so hoch wie der Messmast, oder allenfalls noch mehr in den Himmel ragen würden. (Neue Windturbinen erreichen bis zu 230 m Höhe, Rotorblätter haben eine Länge von ca. 60 m).

29. November 2016 - INFO-UND DISKUSSIONSABEND IN VECHIGEN

Ein voller Saal im Rest. Kreuz in Vechigen, interessierte, engagierte Mitglieder und ein entschlossener Vorstand prägten den ersten Informationsabend zu dem der vor ein paar Monaten neu gegründete Verein „Weitsicht für Vechigen“ geladen hatte. Nach zwei kurzen Referaten hatten Mitglieder und Interessierte das Wort. Nur ein Zitat sei hier erwähnt, so meinte ein einheimischer Votant, die Gemeinde Vechigen, gepriesen als „Ort zum Leben“ und als „Die Gemeinde mit Aussicht“ hätte viel zu verlieren. Dem ist  eigentlich nichts mehr beizufügen … Der Vorstand hat die vielen geäusserten Gedanken und Vorschläge aufgenommen und bedankt sich bei allen für die erfreulich grosse, wertvolle Unterstützung und die erfahrene Wertschätzung.

EINLADUNG

Liebe Mitglieder, Gönner, Freunde und Interessierte

 

Wir laden herzlich ein zu einem

Informationsabend mit anschliessender Diskussion

 

Die aktuelle Situation des Windpark Vechigen

 

Montag, 28. November 2016 um 20.00 Uhr

im Saal des Rest. Kreuz in Vechigen

 

Wir freuen uns auf Euer/Ihr Erscheinen

Mit besten Grüssen, Der Vorstand

Wir bitten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer des Infoabends, wenn es keinen Platz mehr auf den Parkplätzen unmittelbar beim Rest. Kreuz hat, unten bei der Kirche zu parkieren.

28. November 2016 - NEUE STUDIE BESTÄTIGT MEHR TOTE VÖGEL ALS ANGENOMMEN

Die Umgebung unter den Windrädern in Le Peuchapatte wurde nicht zuletzt auch aus Aufwandsgründen im Abstand von 2 bis 7 Tagen abgesucht. Es liegt auf der Hand, dass nebst der Anzahl der mit gebrochenen Knochen aufgefundenen Vögel wohl sogar noch zusätzliche von Fuchs und Co. bereits in den dazwischen liegenden Nächten weggeräumt worden sind. Hier geht's zur Medienmitteilung klick

 

11. November 2016 - DAS BUNDESGERICHT WEIST DAS SCHWYBERG-PROJEKT ZURÜCK

Die Auswirkungen auf Raum und Umwelt seien zu gross. Auf dem über dem Schwarzsee gelegenen Freiburger Schwyberg wird vorläufig kein Windpark gebaut. Seit Jahren kämpfen die Naturschutzorganisationen und auch der Verein "Rettet den Schwyberg" gegen das Projekt. Mit als Gegner offenbar auch dabei Philippe Roch, ehemaliger Präsident des WWF und Ex-Direktor des Bundesamtes für Umwelt BAFU.

Hier geht's zum Beitrag des Regionaljournals SRF oder zum NZZ-Bericht.

Interessant auch diese Stellungnahme.

 

9. November 2016 - CKW BLÄST WINDPARK-PROJEKT KULMERAU ENDGÜLTIG AB

Gegen das Projekt im luzernischen Triengen formierte sich Widerstand, weil die Riesenräder zu nahe an bewohnte Häuser heran gebaut hätten werden sollen. Gesundheitliche Risiken, Angst vor Wertverlust der Liegenschaften und Verlust von intakten Naherholungsräumen wurden ins Feld geführt. So hat die Bevölkerung verlangt, dass zwischen der Anlage und dem bewohnten Gebiet mindestens 700 Meter Abstand liegen müssten.

Hier der Link zum Beitrag des Regionaljournals SRF

 

17. Oktober 2016 - DIE WINDRÄDER VON ST. BRAIS BRENNEN

Die zwei oberhalb des Dorfes St. Brais in den Freibergen aufgestellten Windräder (Höhe 120 m) der ADEV haben schon mehr für Schlagzeilen gesorgt (vergleiche TV-Beitrag Einstein).  Wie die Nachrichtenagentur sda berichtet, kann beim aktuellen Vorfall von Brandstiftung ausgegangen werden. Keine Frage, Sachbeschädigung ist in jedem Fall zu verurteilen. Auch wenn sie wie hier vielleicht aus einem Gefühl von Ohnmacht heraus den wenige Hundert Meter vom Dorf entfernt stehenden Windturbinen und den Plänen von weiteren Windparks der Windradlobby in der Jura-Region gegenüber, entstanden ist. Es kommen einem zudem die kürzlich gesagten Worte von Holsteins Energieminister in den Sinn, der angesichts des überall wachsenden Unmutes der in Sichtweite neben den drehenden Windrädern wohnenden Bevölkerung meinte: "Wir können die Turbinen nicht alle mit Polizeigewalt schützen,"  und nun plötzlich entgegen seiner früheren Absicht den weiteren Ausbau bremsen will (vergl. News vom 20.5.2016).  Hier der Artikel zu St. Brais.

 

20. September 2016 - EINE NEUE STUDIE BESTÄTIGT EIN HOHES KOLLISIONSRISIKO FÜR VÖGEL AN WINDRÄDERN

Auch im deutschen Fernsehen werden die Windenergie und ihre Auswirkungen immer kritischer beleuchtet. Die ARD zeigt aktuell wie der Ausbau der Windenergie auf Kosten von Natur und Biodiversität vor sich geht. Auflagen zum Schutz der Vögel würden von den Betreibern in Auftrag gegeben und seien meist nichts anderes als ein Persilschein. Eine 4-jährige grossangelegte Studie macht nun deutlich, wie gross die Verluste wirklich sind. Der ARD-Beitrag.

 

2. September 2016 - SCHWERE UNFÄLLE SIND MITTLERWEILE NICHT MEHR SO SELTEN

Unfälle im Zusammenhang mit Windkraftanlagen seien sehr selten, versprechen uns die Betreiber der Anlagen. Doch stimmt das wirklich? In Deutschland kam es zwischen Januar und August 2016 zu 11 meist schweren Unfällen. Einer der letzten ereignete sich am 5. August 2016. Hier geht's zum Video. Es ist anzufügen, dass für Brände zum Teil Blitze verantwortlich sind, trotz Blitzableiter, die häufig in die Grosswindräder einschlagen, wie an der Führung beim Besuch des Mont Crosin-Windparks zu erfahren war.

Hohe Kosten, an der Wartung wird gespart: Der Film beleuchtet die Problematik.

In Kanada knickt während Unterhaltsarbeiten ein Turbinenturm ebenfalls im August dieses Jahres um. Die Gründe seien vorerst noch nicht klar. Hier geht's zum Beitrag.

Ebenfalls 10 dokumentiere Fälle, wo Gravierendes schief geht, zeigt der im Anschluss verlinkte Film. Man stelle sich die Folgen solcher Unfälle vor, wenn die Windräder auf kurze Distanz zu bewohnten Häusern und Dörfern zu stehen kommen. Hier geht's zum Video.

 

16. August 2016 - ARD-BEITRAG: WINDENERGIE, PROFIT UND ERNÜCHTERUNG

Die ARD untersucht die Frontlinien des "Kampfs um die Windräder" und wirft ein Schlaglicht auf die Auswüchse der Boombranche in unserem nördlichen Nachbarland. Einige Wenige profitieren auf Kosten der Natur und der Bürger. Brandaktueller Film des Ersten Deutschen Fernsehens, ausgestrahlt am 1. August 2016. 

Zum Beitrag   sehenswert

 

12. Juli 2016 -  ARTIKEL IN DER BZ ZUM GEPLANTEN WINDPARK VECHIGEN

Die Berner Zeitung bringt am 9. Juli einen Artikel zum Windpark-Projekt in Vechigen:

Zum Beitrag

 

30. Juni 2016 -  BEGRENZTES WINDPOTENZIAL IN DER SCHWEIZ

Die BKW verfügt als langjährige Betreiberin des derzeit einzigen grossen Windparks der Schweiz im Jura auf dem Mont-Crosin  über umfangreiches Wissen im Bereich Windenergie. (Sie verfolgt zur Zeit übrigens auch ein Projekt im dort angrenzenden Tramelan). Die BKW ist aber ebenso in Europa an Windpärken z. B.  in Apulien, einer wie sie mitteilt, ausgesprochenen Windregion und in Norwegen (Zitat: ...in der windgepeitschten Küstenregion um Trondheim...) an grossen Windparkprojekten beteiligt. In der neusten Ausgabe ihres eigenen Magazins "Power" fragt deshalb ein Leser:

"Warum investiert die BKW in erneuerbare Energie aus dem Ausland, statt die alternative Energieproduktion in der Schweiz auszubauen? Das würde unsere Versorgungssicherheit stärken und wir wären weniger vom Ausland abhängig."

Antwort BKW:  Die Voraussetzungen für den Bau von Windparks sind beispielsweise in Italien, Deutschland, Frankreich und in Skandinavien vielerorts besser als in der Schweiz. Das liegt an der hiesigen Topografie, dem begrenzten Windpotential, dem knappen Platzangebot und - damit verbunden - dem hohen Konfliktpotenzial mit Landschafts-/Naturschutz und Tourismus. Ein anderes Thema ist die Versorgungssicherheit. Sie hängt in erster Linie davon ab, dass Angebot und Nachfrage immer im Gleichgewicht sind. Dies lässt sich in einem europäischen Verbund leichter ausbalancieren. Erst in zweiter Linie trägt die eigene Stromproduktion zur Versorgungssicherheit der Schweiz bei.

Quelle: POWER, Das Magazin der BKW, Ausgabe 2/2016, 30.6.2016 

 

20. Juni 2016 - NEUE STUDIE ZUR SICHTBARKEIT AUCH DES VECHIGER WINDPARKS

Die Regionalkonferenz Bern-Mittelland RKBM hat aktuell am 23. Mai 2016 eine Studie, genannt Sichtbarkeitsanalyse, der geplanten Windpärke publiziert. Diese ist auf der Homepage der RKBM ersichtlich. Vechigen schneidet dabei nicht besonders gut ab, d. h. die Grosswindräder wären im Vergleich zu andern Parks relativ gut sichtbar, aber dennoch kein Problem... Erwähnenswert aber ist, dass die Studie auf Seite 12  im Gebiet Vechigen von 9 WEA (Windenergieanlagen) ausgeht und auch auf Seite 39 einen maximalen "Vollausbau" von 17 im gesamten Richtplangebiet eingezeichneten Windturbinen berücksichtigt , es wird aber selbstverständlich darauf hingewiesen, dass dies nur hypothetischer Natur sei. Die Studie kann hier angeschaut werden.

 

06. Juni 2016 - FÜLLINSDORFER BEVÖLKERUNG SAGT NEIN

Die Bevölkerung von Füllinsdorf BL hat dem von der Firma EBL geplanten Windpark auf dem Höhenzug zwischen Füllinsdorf und Sissach an der Urne eine Abfuhr erteilt. Sie stellt sich mit 64 % NEIN-Stimmen zu 36 % JA klar gegen Windmessungen, die allenfalls später einen Windpark mit drei 150 Meter hohen Turbinen zur Folge gehabt hätten. Die geltend gemachten Gründe waren ein zu geringer geplanter Abstand zur Siedlungszone und die Befürchtung, geltende Lärmgrenzwerte könnten nicht eingehalten werden. Zudem sei die Sorge gross, dass ganz Füllinsdorf von schädlichen Infraschall-Immissionen betroffen sein werde, wie die Basler Zeitung berichtet.

(Anmerkung: in der Schweiz gelten aktuell immer noch 300 m Abstand zu bewohnten Häusern als Richtwert, nur Basel-Landschaft bildet mit 700 m eine Ausnahme. Vergl. zudem News vom 9. Mai 2016.)

 

20. Mai 2016 - DIE AKZEPTANZ DER ANWOHNER SINKT AUCH IM NORDEN DER BRD

Dies obwohl die Windindustrie im Norden Arbeitsplätze zu Hauf schafft und Geld in den windreichen Gegenden in viele Kassen spült. "Die Welt" vermeldet, dass nun aber sogar Schleswig-Holsteins grüner Energieminister Robert Habeck auf die Bremse tritt. Die Akzeptanz für Windparks sinke in der Bevölkerung, stellt dieser fest. Der Spitzenpolitiker sieht grosses gesellschaftliches Konfliktpotenzial in der immer engeren Bebauung der Landschaft mit Windturbinen, das dramatische Folgen habe. Andere Politiker doppeln nach und fordern neue Abstandsregeln für die immer höher werdenden Windkraftanlagen. Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

 

12. Mai 2016  – DIE IG SUCHT DAS GESPRÄCH MIT DER GEMEINDE

Nach dem denkwürdigen Informationsanlass in Boll vor zwei Monaten mit einem Grossaufmarsch von rund 250 Vechiger Einwohnerinnen und Einwohnern und den fast ausnahmslos ablehnend kritischen Voten zum geplanten Windpark treibt die Considerate AG nun zusammen mit der Gemeinde das 35 Mio.-Projekt unbeirrt weiter voran. Anlass genug, nach der vor kurzem erfolgten Vereinsgründung als Erstes das Gespräch mit dem Gemeindepräsidenten zu suchen. Der Vorstand hat um einen Gesprächstermin gebeten und trifft sich in den kommenden Tagen mit Walter Schilt.

 

9. Mai 2016 - BAYERISCHES GERICHT BESTÄTIGT 10-H-ABSTANDSREGEL

Die von Windrad-Befürwortern angefochtene 10-H-Abstandsregel (eingeführt in Bayern im November 2014), welche besagt, dass eine genügend grosse Distanz, berechnet aus 10 x Höhe des Windrades, zu bewohnten Häusern eingehalten werden muss, wurde heute in Bayern durch den bayerischen Verfassungsgerichtshof bestätigt (das bedeutet in der Praxis 1.5 - 2 km Abstand zu bewohnten Häusern).

Bereits im vergangenen September wurde in Hessen der Mindestabstand von Windrädern zu Siedlungen höchstrichterlich geklärt. Neue Windräder dürfen in dem Bundesland nur dann gebaut werden, wenn sie mindestens 1000 Meter von der nächsten Siedlung entfernt stehen.

 

3. Mai 2016  -  DER VEREIN «WEITSICHT FÜR VECHIGEN» IST GEGRÜNDET

Wie am Gegenwind-Höck im Restaurant Heistrich Anfang April von den Anwesenden gewünscht, haben die Initianten zügig die Gründung eines Vereins an die Hand genommen. Am 18. April 2016 wurde in Utzigen ein Verein mit dem Namen «WEITSICHT FÜR VECHIGEN» nach Art. 60 ff des ZGB aus der Taufe gehoben. Die Organe sind bestellt, der Verein ist ab sofort handlungsfähig. Der Vereinszweck ist in den Statuten wie folgt festgelegt:

 

Ziel und Zweck

Der Verein setzt sich für den Erhalt der Lebensqualität der Bevölkerung in der Gemeinde Vechigen ein. Er engagiert sich insbesondere für den Schutz der Kulturlandschaft, der Bevölkerung und der Natur sowie für den Erhalt der Naherholungsgebiete.

Der Verein will die Gemeinde von den geplanten Windkraftanlagen frei halten.

Er betreibt Aufklärungsarbeit, organisiert Veranstaltungen, koordiniert allfällige juristische Schritte und vernetzt sich mit anderen Organisationen, die sich für eine nachhaltige, umwelt- und landschaftsschonende Energieversorgung einsetzen. Der Verein erstrebt keinen finanziellen Gewinn. Die Organe sind ehrenamtlich tätig.

 

Der Vorstand hat bereits getagt und widmet sich seiner Arbeit motiviert und zügig. Es werden laufend neue Mitglieder aufgenommen, die Ziel und Zweck des Vereins unterstützen möchten. Nur gemeinsam werden wir unser Ziel erreichen. Wer den Zweck des Vereins zusätzlich unterstützen möchte, kann dies gerne tun, jede noch so kleine oder grosse Spende ist uns wertvoll.

Mitmachen

 

 

21. März 2016 - VECHIGER GEGENWIND-HÖCK

 Nach der Informationsveranstaltung der Gemeinde am 14. März äusserten mehrere Anwesende den Wunsch nach einem Treffen – einfach um sich auszutauschen, Antworten auf wesentliche Fragen zu finden und gemeinsam das weitere Vorgehen zu besprechen. Dem kommen wir gerne nach und laden zum ersten

 

  GEGENWIND-HÖCK

am Montag, 04. April 2016 um 19.30 Uhr

im Saal vom Restaurant Rössli Heistrich

 

Schreiben Sie uns über die Mail-Funktion dieser Domain.

 Wir freuen uns auf Sie!

 

 

 15. März 2016 - GESCHLOSSENE REIHEN BEIM WINDPARK-INFOABEND DER GEMEINDE
In den letzten Wochen wurde des Öfteren befürchtet, dass ein so aufgegleistes Windpark-Projekt sozialen und allenfalls auch politischen Unfrieden in eine Gemeinde bringe und die Bevölkerung spalten könne. Der Grossaufmarsch von rund 250 Vechiger Bürgerinnen und Bürgern gestern Montag am Windenergie-Info-Abend der Gemeinde hat alle eines Besseren belehrt. Die Welle der Solidarität, die den Bewohnern des oberen Gemeindegebiets durch praktisch ausnahmslos kritische und ablehnende Stimmen entgegenkam, ging unter die Haut. Und es zeigt auf, dass sich die Menschen bewusst sind, was ein Windpark in dieser Dimension für sie und die noch wenigen, intakten Naherholungsgebiete in der dicht besiedelten Agglomeration Bern bedeutet. In einem Gebiet notabene, in dem kaum eine effiziente Windstrom-Produktion möglich ist. Es sieht nun sogar aus, als ob ganz Vechigen in dieser Frage mehr zusammenrückt denn auseinanderdriftet, wie auch der Beitrag von Jörg André in Radio SRF attestiert.

 

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